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Was ist Diabetes?

Unser Stoffwechsel ist ein echtes Multitalent: Er sorgt dafür, dass Nährstoffe verarbeitet und Energie bereitgestellt wird,  lebenswichtige Aufgaben der Organe funktionieren, wir uns bewegen können uvm. Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht, spricht man von Stoffwechselstörungen oder Stoffwechselkrankheiten.

Eine der bekanntesten und zugleich weitverbreitetsten Stoffwechselerkrankungen ist der Diabetes mellitus. Dabei handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der fein abgestimmte Zuckerstoffwechsel gestört ist.

Zucker ist für viele Körperzellen als Energielieferant lebensnotwendig. Wir brauchen ihn. Unser Körper benötigt dafür Kohlenhydrate, die wir über die Nahrung aufnehmen. Während des Verdauungsprozesses werden diese in Traubenzucker, auch Glukose genannt, umgewandelt und über die Darmwand ins Blut abgegeben.

Über das Blut gelangt die Glukose zu den Zellen, wo sie zur Energiegewinnung genutzt wird. Für bestimmte Gehirnzellen, die roten Blutkörperchen, die Netzhaut und das Nierenmark ist Glukose sogar die einzige Energiequelle.

Die Schlüsselrolle des Insulins

Damit die Zellen Glukose nutzen können, spielt das Hormon Insulin eine zentrale Rolle. Es wird in der Bauchspeicheldrüse produziert und sorgt dafür, dass die Zellen die Glukose aufnehmen können. Es wirkt wie ein Türöffner. Gleichzeitig hilft es der Leber, einen Überschuss an Traubenzucker abzubauen.

Das Insulinproblem

Bei Diabetes mellitus wird entweder zu wenig oder gar kein Insulin gebildet. Somit fehlen die „Türöffner” für die Zellen. Zu viel Zucker verbleibt im Blut und die Leber kann nicht mehr mithalten. Wenn die Körperzellen nur noch unzureichend auf Insulin reagieren, spricht man von Insulinresistenz. Bleibt der Anteil an Zucker im Blut dauerhaft zu hoch (Hyperglykämie), steigt der Blutzuckerspiegel.

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Diabetes mellitus zeichnet sich also durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte aus. Dahinter verbergen sich jedoch unterschiedliche Typen, die sich in ihren Ursachen, Verläufen, betroffenen Personengruppen, Folgeerkrankungen und Therapieansätze unterscheiden können.

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