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Diabetes-Typen verstehen

Diabetes mellitus wird in verschiedene Typen eingeteilt, denn Diabetes ist nur der Sammelbegriff für eine Gruppe von chronischen Stoffwechselerkrankungen, die sich durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte auszeichnen. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Ursachen, ihrem Verlauf, den betroffenen Personengruppen und den Therapieansätzen.

Vor allem werden zwei Hauptformen unterschieden: Typ-1-Diabetes, der meist im Kindes- oder Jugendalter auftritt, und Typ-2-Diabetes, der sich überwiegend im Erwachsenenalter entwickelt. Darüber hinaus gibt es Schwangerschaftsdiabetes sowie weitere, seltenere Formen mit genetischen oder anderen Ursachen.

Im Folgenden erfährst du mehr über Typ-1- und Typ-2-Diabetes, während die selteneren Formen etwas kürzer vorgestellt werden.

Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört sie. In der Folge kann der Körper kein Insulin mehr herstellen, was zu einem absoluten Insulinmangel führt. Das entsteht allerdings nicht plötzlich, sondern in mehrere Phasen, die Jahre vor der eigentlichen Erkrankung beginnen können. Dazu mehr unter Diagnose.

Ohne Behandlung kann der fehlende Ausgleich durch Insulin zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Meist tritt Typ-1-Diabetes im Kinder- oder Jugendalter bis zu 14 Jahren auf. Er kann aber grundsätzlich in jedem Alter entstehen. Bei Erwachsenen wird dieser autoimmun-bedingte Diabetes als LADA-Diabetes bezeichnet.

Typ-1-Diabetes entsteht, wenn das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dadurch kann der Körper kein Insulin mehr herstellen.

Weltweit leben ca. 9,5 Millionen Menschen mit Typ-1-Diabets

In Deuschland sind es ca. 373.000 und davon etwa 37.000 Kinder und Jugendliche.

Die Ursachen werden derzeit noch weiter erforscht. Bekannt ist jedoch, dass eine genetische Veranlagung das Risiko erhöhen kann. Bei zehn von hundert erkrankten Kindern gibt es in der Verwandtschaft jemanden mit Typ-1-Diabetes.

Zudem wird vermutet, dass Umweltfaktoren das Erkrankungsrisiko erhöhen. Dazu gehören Virusinfektionen wie Röteln und Mumps oder Atemwegserkrankungen, die durch Coxsackie-Viren ausgelöst werden.

Auch die Zusammensetzung der Darmflora scheint Einfluss auf eine mögliche Erkrankung zu haben.

Erst wenn die insulinproduzierenden Zellen bereits stark zerstört sind und es zu einem ehrheblichen Insulinmangel führt, treten typische Symptome auf:

  • Starkes Durstgefühl
  • Häufiges Wasserlassen
  • Andauernde Müdigkeit
  • Gewichtsabnahme

Die Blutzuckerwerte sind dann so hoch, dass eine Insulintherapie unverzichtbar ist.

Nach heutigem Wissensstand muss ein Leben lang Insulin gespritzt werden, da der Körper kein Insulin bereitstellt. Gleichzeitig wird intensiv an neuen Behandlungsformen geforscht, die in Zukunft zusätzliche Möglichkeiten bieten könnten – ein Grund für Hoffnung.

Typ-2-Diabetes

Beim Typ-2-Diabetes steht die sogenannte Insulinresistenz im Vordergrund. Hierbei kann das ausgeschüttete Insulin von den Körperzellen nur noch schlecht verwertet werden und/oder die Bauchspeicheldrüse schüttet mit der Zeit zu wenig Insulin aus. Die Folge ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel, da sich zu viel Glukose im Blut befindet.

In der Regel gibt es eine Vorstufe, den sogenannten Prädiabetes. Dabei sind die Blutzuckerwerte bereits erhöht, liegen aber noch unterhalb der Werte eines manifestierten Diabetes.

Prädiabetes entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre ohne eindeutig spürbare Beschwerden und bleibt daher oft lange unentdeckt. Er wird häufiger zufällig erst bei einem Gesundsheitscheck erkannt.

Wer seine Blutzuckerwerte kennt und erblich vorbelastet ist, kann gegensteuern, denn Blutzuckerwerte sind durch Lebensstilanpassungen veränderbar. Vorbeugend oder bei Prädiabetes können Anpassungen einen Typ-2-Diabetes hinauszögern oder sogar verhindern.

Über 90 % aller Diabetesfälle sind Typ‑2-Diabetes:

    • 8,7 Millionen sind in Deutschland erkrankt.
    • Hinzu kommt eine Dunkelziffer von ca. 2 Millionen.
    • Jährlich erkranken etwa 600.000 Menschen an Typ-2-Diabetes, die meisten von ihnen sind im mittleren oder höheren Erwachsenenalter.
    • Schätzungen zufolge werden im Jahr 2040 etwa 11,5 Millionen Menschen betroffen sein.
    • Hinzu kommen ca. 13,1 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren mit Prädiabetes. Diese Vorstufe von Diabetes geht mit einem höheren Risiko einher, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
    • Jeder fünfte deutsche Erwachsene hat zu hohe Blutzuckerwerte.

Meist liegen die Ursachen in einer Kombination aus familiärer Veranlagung, Lebensstil oder auch Vorerkrankungen. Zu den Triggern gehören häufiger:

    • familiäre Veranlagung, insbesondere, wenn Diabetes bereits häufiger in der Familie vorkommt
    • höheres Alter
    • ungesunde Ernährung
    • Übergewicht und Adipositas, insbesondere das Bauchfett
    • Bewegungsmangel
    • Bluthochdruck
    • erhöhte Blutfette wie Cholesterin
    • Rauchen und Alkoholkonsum

Auch bestimmte Medikamente, Depressionen, Schlafstörungen wie das Schlafapnoe-Syndrom, eine Schwangerschaft mit Diabetes können das Risiko erhöhen.

Weitere mögliche Faktoren:

    • Asthma: Bislang sind die Zusammenhänge noch nicht ganz geklärt. Es scheint, dass stille Entzündungen eine Rolle spielen, da sowohl Asthma als auch Diabetes mit Entzündungen im Körper einhergehen. Diese Entzündungen könnten die Insulinempfindlichkeit beeinträchtigen und somit zur Entwicklung von Diabetes beitragen. Studie: Wang J et al. BMJ Open Respir Res 2025; 12: e003020; doi: 10.1136/bmjresp-2024-003020
    • Langanhaltender Stress: Stresshormone wie Kortisol, Noradrenalin und Adrenalin vermehrt ausgeschüttet. Sie erhöhen den Blutzucker, die Blutfettwerte und den Blutdruck und verringern gleichzeitig die Insulinwirkung. Ob Stress allein Diabetes auslösen kann, ist noch nicht wissenschaftlich gesichert. Fest steht jedoch, dass er die Erkrankung beeinflusst.
    • Wechseljahre: Ein sinkender Östrogenspiegel kann zu mehr Bauchfett, einer verminderten Insulinempfindlichkeit und in der Folge zu tendenziell höheren Blutzuckerwerten führen.

(Prä-)Diabets-Typ-2 entwickelt sich schleichend und meist ohne spürbare eindeutige Anzeichen.

Erst bei einem sehr hohen Blutzuckerspiegel können beispielsweise gesteigerter Durst, häufiges Wasserlassen, Schwächegefühle, Antriebsarmut und/oder Müdigkeit darauf hindeuten.

Die Basis der Behandlung sind Lebensstiländerungen. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, Bewegung, Gewichtsmanagement, Rauchstopp, moderater Alkoholkonsum und Stressreduktion. Wenn diese Maßnahmen allein nicht ausreichen, können verschiedene Medikamente eingesetzt werden.

  • Tabletten, die den Blutzucker auf unterschiedliche Weise senken. Hier ist Metformin häufig die erste Wahl.
  • Insulin
  • Unter Umständen ist eine Kombination mit Präparaten, die zusätzliche Effekte wie Gewichtsreduktion oder Blutdrucksenkung haben, sinnvoll.

Zudem ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig: Diabetes wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen verstanden und behandelt.

Typ-3-Diabetes

Typ‑3-Diabetes umfasst seltenere Diabetesformen, die durch andere Ursachen entstehen. Dazu gehören genetische Defekte wie MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder bestimmte Medikamente. Die Symptome ähneln denen von Typ‑1- oder Typ‑2-Diabetes, die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab.

Typ‑3-Diabetes ist selten und macht nur einen kleinen Teil aller Diabetesfälle aus.
Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, da diese Formen sehr unterschiedlich und oft individuell bedingt sind.

Typ-4-Diabetes

Typ-4-Diabetes, auch Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes genannt, ist eine Form des Diabetes, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt.  Er zählt zu den häufigsten Erkrankungen während der Schwangerschaft und ist gekennzeichnet durch erhöhte Blutzuckerwerte infolge einer gestörten Glukosetoleranz. In seltenen Fällen kann es sich dabei auch um einen zuvor nicht erkannten Diabetes Typ 1 oder Typ 2 handeln.

Für das ungeborene Kind kann zu viel Zucker über die Nabelschnur die Entwicklung beeinflussen. Es erhöht dessen Körperfettanteil und das kann dazu führen, dass es übermäßig wächst und ein höheres Geburtsgewicht (über 4.000 Gramm) erreicht. Dies kann wiederum zu Geburtskomplikationen und Frühgeburten führen und einen Kaiserschnitt erforderlich machen.

Langfristig haben die Kinder ein erhöhtes Risiko, später Übergewicht oder Probleme mit dem Zuckerstoffwechsel zu entwickeln. Auch das Risiko, später einen Typ‑2-Diabetes zu bekommen, sowie Herz‑ und Kreislaufprobleme kann höher sein.

Wenn der Schwangerschaftsdiabetes früh erkannt und der Blutzucker gut eingestellt wird, können viele Risiken für Mutter und Kind deutlich verringert werden. Und nach der Geburt ist es sinnvoll, regelmäßig Kontrolluntersuchungen wahrzunehmen, da sowohl bei der Mutter als auch beim Kind langfristige Risiken für den Stoffwechsel bestehen können.

Typ-4-Diabetes betrifft in Deutschland etwa 7 – 8 % aller Schwangerschaften. Das entspricht rund 50.000 betroffene Frauen pro Jahr.
Die Häufigkeit und Diagnose nehmen zu, unter anderem durch steigende Risikofaktoren und verbesserte Vorsorgeuntersuchungen.

Zu den bekannten Risikofaktoren gehören Übergewicht, ein mütterliches Alter über 30 Jahre sowie eine familiäre Vorbelastung mit Diabetes mellitus. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann jedoch auch bei Frauen ohne erkennbare Risikofaktoren auftreten.

Typ-5-Diabetes

Typ-5-Diabetes betrifft jüngere Personen infolge kindlicher Fehl- bzw. Mangelernährung und einem niedrigem BMI. Die Bauchspeicheldrüse ist geschädigt, weshalb sie zu wenig Insulin ausschüttet.
Gleichzeitig nehmen die Zellen deutlich mehr Glukose auf. Anders als beim Typ 2 besteht weder eine Insulinresistenz noch ein Übergewicht. Betroffene haben weniger Bauch- und Leberfett.

Optimale Therapieansätze müssen noch erforscht werden. Die Gabe von Insulin in geringer Menge oder Antidiabetika ist neben einer angepassten Ernährung derzeitig eine wirksame Option.

Betroffen sind vor allem Menschen in Asien und Afrika. Schätzungsweise leiden weltweit 20 bis 25 Millionen Personen an dieser Form.

Typ-F-Diabetes

Typ-F-Diabetes steht nicht für eine Erkrankung, sondern für das soziale Umfeld von Menschen mit Diabetes. Das „F” steht dabei für Familie und Freunde. Warum? Wenn ein nahestehender Mensch an Diabetes erkrankt, ist auch das Umfeld in diesen Prozess eingebunden. Für Familie und Freunde entstehen neue Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rollen im gemeinsamen Alltag. Viele nahestehende Personen unterstützen die Erkrankten aktiv, begleiten sie und erleben die Situation emotional mit.

Der Begriff Typ-F-Diabetes unterstreicht die Bedeutung von Information, Verständnis und Unterstützung für Familien und Freundeskreise.

Info für mich: die Sorge an Diabetes zu erkranken ist gering. Bei einer representativen Umfrage mit 1.321 Personen aus dem Jahre 2025 sind 46 % nur gering besorgt und 21 % gar nicht. aus PPT fremde folien DDG Kongress 25

Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse an und zerstört sie. In der Folge kann der Körper kein Insulin mehr herstellen, was zu einem absoluten Insulinmangel führt. Das entsteht allerdings nicht plötzlich, sondern in mehrere Phasen, die Jahre vor der eigentlichen Erkrankung beginnen können. Dazu mehr unter Diagnose.

Ohne Behandlung kann der fehlende Ausgleich durch Insulin zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Meist tritt Typ-1-Diabetes im Kinder- oder Jugendalter bis zu 14 Jahren auf. Er kann aber grundsätzlich in jedem Alter entstehen. Bei Erwachsenen wird dieser autoimmun-bedingte Diabetes als LADA-Diabetes bezeichnet.

Typ-1-Diabetes entsteht, wenn das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse angreift und zerstört. Dadurch kann der Körper kein Insulin mehr herstellen.

Weltweit leben ca. 9,5 Millionen Menschen mit Typ-1-Diabets

In Deuschland sind es ca. 373.000 und davon etwa 37.000 Kinder und Jugendliche.

Die Ursachen werden derzeit noch weiter erforscht. Bekannt ist jedoch, dass eine genetische Veranlagung das Risiko erhöhen kann. Bei zehn von hundert erkrankten Kindern gibt es in der Verwandtschaft jemanden mit Typ-1-Diabetes.

Zudem wird vermutet, dass Umweltfaktoren das Erkrankungsrisiko erhöhen. Dazu gehören Virusinfektionen wie Röteln und Mumps oder Atemwegserkrankungen, die durch Coxsackie-Viren ausgelöst werden.

Auch die Zusammensetzung der Darmflora scheint Einfluss auf eine mögliche Erkrankung zu haben.

Erst wenn die insulinproduzierenden Zellen bereits stark zerstört sind und es zu einem ehrheblichen Insulinmangel führt, treten typische Symptome auf:

  • Starkes Durstgefühl
  • Häufiges Wasserlassen
  • Andauernde Müdigkeit
  • Gewichtsabnahme

Die Blutzuckerwerte sind dann so hoch, dass eine Insulintherapie unverzichtbar ist.

Nach heutigem Wissensstand muss ein Leben lang Insulin gespritzt werden, da der Körper kein Insulin bereitstellt. Gleichzeitig wird intensiv an neuen Behandlungsformen geforscht, die in Zukunft zusätzliche Möglichkeiten bieten könnten – ein Grund für Hoffnung.

Typ-2-Diabetes

Beim Typ-2-Diabetes steht die sogenannte Insulinresistenz im Vordergrund. Hierbei kann das ausgeschüttete Insulin von den Körperzellen nur noch schlecht verwertet werden und/oder die Bauchspeicheldrüse schüttet mit der Zeit zu wenig Insulin aus. Die Folge ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel, da sich zu viel Glukose im Blut befindet.

In der Regel gibt es eine Vorstufe, den sogenannten Prädiabetes. Dabei sind die Blutzuckerwerte bereits erhöht, liegen aber noch unterhalb der Werte eines manifestierten Diabetes.

Prädiabetes entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre ohne eindeutig spürbare Beschwerden und bleibt daher oft lange unentdeckt. Er wird häufiger zufällig erst bei einem Gesundsheitscheck erkannt.

Wer seine Blutzuckerwerte kennt und erblich vorbelastet ist, kann gegensteuern, denn Blutzuckerwerte sind durch Lebensstilanpassungen veränderbar. Vorbeugend oder bei Prädiabetes können Anpassungen einen Typ-2-Diabetes hinauszögern oder sogar verhindern.

Über 90 % aller Diabetesfälle sind Typ‑2-Diabetes:

    • 8,7 Millionen sind in Deutschland erkrankt.
    • Hinzu kommt eine Dunkelziffer von ca. 2 Millionen.
    • Jährlich erkranken etwa 600.000 Menschen an Typ-2-Diabetes, die meisten von ihnen sind im mittleren oder höheren Erwachsenenalter.
    • Schätzungen zufolge werden im Jahr 2040 etwa 11,5 Millionen Menschen betroffen sein.
    • Hinzu kommen ca. 13,1 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 79 Jahren mit Prädiabetes. Diese Vorstufe von Diabetes geht mit einem höheren Risiko einher, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.
    • Jeder fünfte deutsche Erwachsene hat zu hohe Blutzuckerwerte.

Meist liegen die Ursachen in einer Kombination aus familiärer Veranlagung, Lebensstil oder auch Vorerkrankungen. Zu den Triggern gehören häufiger:

    • familiäre Veranlagung, insbesondere, wenn Diabetes bereits häufiger in der Familie vorkommt
    • höheres Alter
    • ungesunde Ernährung
    • Übergewicht und Adipositas, insbesondere das Bauchfett
    • Bewegungsmangel
    • Bluthochdruck
    • erhöhte Blutfette wie Cholesterin
    • Rauchen und Alkoholkonsum

Auch bestimmte Medikamente, Depressionen, Schlafstörungen wie das Schlafapnoe-Syndrom, eine Schwangerschaft mit Diabetes können das Risiko erhöhen.

Weitere mögliche Faktoren:

    • Asthma: Bislang sind die Zusammenhänge noch nicht ganz geklärt. Es scheint, dass stille Entzündungen eine Rolle spielen, da sowohl Asthma als auch Diabetes mit Entzündungen im Körper einhergehen. Diese Entzündungen könnten die Insulinempfindlichkeit beeinträchtigen und somit zur Entwicklung von Diabetes beitragen. Studie: Wang J et al. BMJ Open Respir Res 2025; 12: e003020; doi: 10.1136/bmjresp-2024-003020
    • Langanhaltender Stress: Stresshormone wie Kortisol, Noradrenalin und Adrenalin vermehrt ausgeschüttet. Sie erhöhen den Blutzucker, die Blutfettwerte und den Blutdruck und verringern gleichzeitig die Insulinwirkung. Ob Stress allein Diabetes auslösen kann, ist noch nicht wissenschaftlich gesichert. Fest steht jedoch, dass er die Erkrankung beeinflusst.
    • Wechseljahre: Ein sinkender Östrogenspiegel kann zu mehr Bauchfett, einer verminderten Insulinempfindlichkeit und in der Folge zu tendenziell höheren Blutzuckerwerten führen.

(Prä-)Diabets-Typ-2 entwickelt sich schleichend und meist ohne spürbare eindeutige Anzeichen.

Erst bei einem sehr hohen Blutzuckerspiegel können beispielsweise gesteigerter Durst, häufiges Wasserlassen, Schwächegefühle, Antriebsarmut und/oder Müdigkeit darauf hindeuten.

Die Basis der Behandlung sind Lebensstiländerungen. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, Bewegung, Gewichtsmanagement, Rauchstopp, moderater Alkoholkonsum und Stressreduktion. Wenn diese Maßnahmen allein nicht ausreichen, können verschiedene Medikamente eingesetzt werden.

  • Tabletten, die den Blutzucker auf unterschiedliche Weise senken. Hier ist Metformin häufig die erste Wahl.
  • Insulin
  • Unter Umständen ist eine Kombination mit Präparaten, die zusätzliche Effekte wie Gewichtsreduktion oder Blutdrucksenkung haben, sinnvoll.

Zudem ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig: Diabetes wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen verstanden und behandelt.

Typ-3-Diabetes

Typ‑3-Diabetes umfasst seltenere Diabetesformen, die durch andere Ursachen entstehen. Dazu gehören genetische Defekte wie MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder bestimmte Medikamente. Die Symptome ähneln denen von Typ‑1- oder Typ‑2-Diabetes, die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab.nd über viele Jahre ohne eindeutig spürbare Beschwerden und bleibt daher oft lange unentdeckt. Er wird häufiger zufällig erst bei einem Gesundsheitscheck erkannt.

Typ‑3-Diabetes ist selten und macht nur einen kleinen Teil aller Diabetesfälle aus.
Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, da diese Formen sehr unterschiedlich und oft individuell bedingt sind.

Typ-4-Diabetes

Typ‑3-Diabetes umfasst seltenere Diabetesformen, die durch andere Ursachen entstehen. Dazu gehören genetische Defekte wie MODY (Maturity-Onset Diabetes of the Young), Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder bestimmte Medikamente. Die Symptome ähneln denen von Typ‑1- oder Typ‑2-Diabetes, die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab.nd über viele Jahre ohne eindeutig spürbare Beschwerden und bleibt daher oft lange unentdeckt. Er wird häufiger zufällig erst bei einem Gesundsheitscheck erkannt.

Typ‑3-Diabetes ist selten und macht nur einen kleinen Teil aller Diabetesfälle aus.
Genaue Zahlen sind schwer zu ermitteln, da diese Formen sehr unterschiedlich und oft individuell bedingt sind.

Typ-5-Diabetes

Typ-5-Diabetes betrifft jüngere Personen infolge kindlicher Fehl- bzw. Mangelernährung und einem niedrigem BMI. Die Bauchspeicheldrüse ist geschädigt, weshalb sie zu wenig Insulin ausschüttet.
Gleichzeitig nehmen die Zellen deutlich mehr Glukose auf. Anders als beim Typ 2 besteht weder eine Insulinresistenz noch ein Übergewicht. Betroffene haben weniger Bauch- und Leberfett.

Optimale Therapieansätze müssen noch erforscht werden. Die Gabe von Insulin in geringer Menge oder Antidiabetika ist neben einer angepassten Ernährung derzeitig eine wirksame Option.

Betroffen sind vor allem Menschen in Asien und Afrika. Schätzungsweise leiden weltweit 20 bis 25 Millionen Personen an dieser Form.

Typ-F-Diabetes

Typ-F-Diabetes steht nicht für eine Erkrankung, sondern für das soziale Umfeld von Menschen mit Diabetes. Das „F” steht dabei für Familie und Freunde. Warum? Wenn ein nahestehender Mensch an Diabetes erkrankt, ist auch das Umfeld in diesen Prozess eingebunden. Für Familie und Freunde entstehen neue Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rollen im gemeinsamen Alltag. Viele nahestehende Personen unterstützen die Erkrankten aktiv, begleiten sie und erleben die Situation emotional mit.

Der Begriff Typ-F-Diabetes unterstreicht die Bedeutung von Information, Verständnis und Unterstützung für Familien und Freundeskreise.

Interessant zu wissen: Subtypen

Die Einteilung in die verschiedenen Diabetes-Typen wird noch weiterhin verwendet, allerdings bildet sie das heutige Wissen über die Vielschichtigkeit der Erkrankung nur teilweise ab. Forschende aus Schweden und Finnland haben deshalb vorgeschlagen, die unterschiedlichen Ursachen eines erhöhten Blutzuckers stärker zu berücksichtigen. Sie teilen Diabetes in fünf Subtypen ein: Schwerer Autoimmun-Diabetes, Schwerer Insulinmangel-betonter Diabetes, Schwerer Insulinresistenz-betonter Diabetes, Moderater Übergewichtsdiabetes und Moderater Altersdiabetes .

Ziel dieser Einteilung ist es, die Behandlung besser auf die einzelne Person abzustimmen und das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen genauer einzuschätzen, um gezielter vorzubeugen. Für eine allgemeine Anwendung fehlen derzeit noch weitere Studien.

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